In 146 Tagen

Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg

Mit nur 14 Jahren komponierte Felix Bartholdy Mendelssohn sein Klavierquartett f-Moll. Zahlreiche Kritiker loben den jungen Mendelssohn als Künstler, dem es gelingt die jugendliche Frische ebenso wie die künstlerische Reife in seinen Werken unterzubringen. Das 1825 komponierte Klavierquartett bildet den Auftakt dieses mit vier Klavierquartetten versehenen Kammermusikabends. Alfred Schnittkes 1988 komponiertes Klavierquartett enthält – ähnlich und doch ganz anders als im Falle Mendelssohns – »Spuren eines Vorbilds«, nämlich Anteile von Gustav Mahlers frühem Klavierquartettsatz a-Moll. Der zum Schaffenszeitpunkt wohl 16-jährige Mahler verfolgte das Projekt seines a-Moll-Quartetts nur knapp über einen ersten Satz hinaus. Schnittke knüpft an den zweiten, unvollendeten Satz des Mahler-Quartetts, ein kreisendes Scherzo, an. Doch zeichnet Schnittke den Weg in die Moderne für sich selbst voller Trümmer, Tontrauben und Action nach. Mehr als eine Hommage, viel mehr als eine »Vollendung«, ein eigenes Stück Aufregung. Den Schlusspunkt unter Leitung von Satoko Koike markiert ein vollendetes Werk, geschaffen von einem Komponisten in seinen besten Jahren. Schumanns Klavierquartett von 1843 bedeutet einen romantischen Höhepunkt der Gattung, geschrieben innerhalb weniger Tage, wie im Rausche des komponierten Glücks und der – vor allem pianistisch – beglückenden Virtuosität. Hinweis: Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Status dieser Veranstaltung sowie die geltenden Hygienevorschriften direkt auf der Webseite des Veranstalters.

Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg

Mit nur 14 Jahren komponierte Felix Bartholdy Mendelssohn sein Klavierquartett f-Moll. Zahlreiche Kritiker loben den jungen Mendelssohn als Künstler, dem es gelingt die jugendliche Frische ebenso wie die künstlerische Reife in seinen Werken unterzubringen. Das 1825 komponierte Klavierquartett bildet den Auftakt dieses mit vier Klavierquartetten versehenen Kammermusikabends.

Alfred Schnittkes 1988 komponiertes Klavierquartett enthält – ähnlich und doch ganz anders als im Falle Mendelssohns – »Spuren eines Vorbilds«, nämlich Anteile von Gustav Mahlers frühem Klavierquartettsatz a-Moll. Der zum Schaffenszeitpunkt wohl 16-jährige Mahler verfolgte das Projekt seines a-Moll-Quartetts nur knapp über einen ersten Satz hinaus. Schnittke knüpft an den zweiten, unvollendeten Satz des Mahler-Quartetts, ein kreisendes Scherzo, an. Doch zeichnet Schnittke den Weg in die Moderne für sich selbst voller Trümmer, Tontrauben und Action nach. Mehr als eine Hommage, viel mehr als eine »Vollendung«, ein eigenes Stück Aufregung.


Den Schlusspunkt unter Leitung von Satoko Koike markiert ein vollendetes Werk, geschaffen von einem Komponisten in seinen besten Jahren. Schumanns Klavierquartett von 1843 bedeutet einen romantischen Höhepunkt der Gattung, geschrieben innerhalb weniger Tage, wie im Rausche des komponierten Glücks und der – vor allem pianistisch – beglückenden Virtuosität.

Spielstätteninformationen: Laeiszhalle Hamburg / Kleiner Saal

Termine im Überblick

Kontakt

Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Deutschland

Webseite: www.elbphilharmonie.de/de/laeiszhalle

Was möchten Sie als nächstes tun?

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.