In 235 Tagen

Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg

Keinem geringeren als seinem Freund Joseph Haydn hat Wolfgang Amadeus Mozart sein Streichquartett Nr. 15 in d-Moll gewidmet. Voller kompositorischer Einfälle und Verbeugungen vor dem Komponistenkollegen, durchzieht das einzige Moll-Quartett der sechs »Haydn-Quartette« ein dunkler, fast düsterer Ton, nur unterbrochen vom unwiderstehlichen Liebreiz des Andantes. Auch verarbeitete Mozart etwa im dritten Satz seine eigenen Barock-Studien zu Carl Philipp Emanuel Bach. Nach Anton Weberns nicht selten gespieltem Langsamen Satz für Streichquartett von 1905 – ein vergleichsweise romantisches Frühwerk – folgt ein Sprung zurück ins Ende des 19. Jahrhunderts: Alexander Borodin hatte verschiedene Hochbegabungen, so war er hauptberuflich Professor für experimentelle und organische Chemie in St. Petersburg. Nebenbei schrieb er so großartige Werke wie das seiner Frau gewidmete zweite Streichquartett in D-Dur, das im Geist der Neurussischen Schule auf das charakteristische russische Kolorit setzte. Das berühmte Notturno des dritten Satzes berührt mit seinem eindringlichen süßen Gesang zu Tränen. Der zweite und vierte Satz setzen dieser Trübnis jedoch höchste Lebendigkeit und Spiellust entgegen.

Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg

Keinem geringeren als seinem Freund Joseph Haydn hat Wolfgang Amadeus Mozart sein Streichquartett Nr. 15 in d-Moll gewidmet. Voller kompositorischer Einfälle und Verbeugungen vor dem Komponistenkollegen, durchzieht das einzige Moll-Quartett der sechs »Haydn-Quartette« ein dunkler, fast düsterer Ton, nur unterbrochen vom unwiderstehlichen Liebreiz des Andantes. Auch verarbeitete Mozart etwa im dritten Satz seine eigenen Barock-Studien zu Carl Philipp Emanuel Bach.
Nach Anton Weberns nicht selten gespieltem Langsamen Satz für Streichquartett von 1905 – ein vergleichsweise romantisches Frühwerk – folgt ein Sprung zurück ins Ende des 19. Jahrhunderts: Alexander Borodin hatte verschiedene Hochbegabungen, so war er hauptberuflich Professor für experimentelle und organische Chemie in St. Petersburg. Nebenbei schrieb er so großartige Werke wie das seiner Frau gewidmete zweite Streichquartett in D-Dur, das im Geist der Neurussischen Schule auf das charakteristische russische Kolorit setzte. Das berühmte Notturno des dritten Satzes berührt mit seinem eindringlichen süßen Gesang zu Tränen. Der zweite und vierte Satz setzen dieser Trübnis jedoch höchste Lebendigkeit und Spiellust entgegen.

Spielstätteninformationen: Laeiszhalle Hamburg / Kleiner Saal

Termine im Überblick

Kontakt

Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Deutschland

Webseite: www.elbphilharmonie.de/de/laeiszhalle

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