In 291 Tagen

Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg

Ein schillerndes Kaleidoskop des Impressionismus mit verzaubernden Farbspektren bietet dieser Abend. Claude Debussys »Danse sacrée« und »Danse profane« waren 1904 als Werbemusik für einen neuen Harfentypus geschrieben worden. Diese Harfe setzte sich nie durch, die Tänze dagegen sind seitdem nicht mehr aus dem Konzertrepertoire wegzudenken und entführen ungetrübt in naive und arglose Traumwelten. Zumeist licht und hell geht es auch in Jean Françaix‘ Klarinettenquintett zu: Schon sein Lehrer Maurice Ravel attestierte ihm in jungen Jahren eine Eigenschaft von herausragender Bedeutung für einen Künstler: unermessliche Neugier, die in seinen Werken allzeit zu spüren ist. Das einzige Streichquartett Claude Debussys schrieb dieser 1893 – für die Zeit ein äußerst kühnes, mit der Tradition brechendes Werk, das der Klangfarbe und der ewigen Variation vieles opfert – unter anderem die klassisch-romantische Harmonik und Formgebung. Schnell festigte sich Debussys Ruf als Impressionisten. Dass er schon bald in der musikalischen Farbgestaltung einen ausgewachsenen Konkurrenten mit dem Namen Maurice Ravel bekommen sollte, lag unter anderem an dessen 1905 entstandenem »Introduction et Allegro« mit dem verführerisch-lebensbejahenden Grundduktus und der innovativen Instrumentierung.

Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg

Ein schillerndes Kaleidoskop des Impressionismus mit verzaubernden Farbspektren bietet dieser Abend. Claude Debussys »Danse sacrée« und »Danse profane« waren 1904 als Werbemusik für einen neuen Harfentypus geschrieben worden. Diese Harfe setzte sich nie durch, die Tänze dagegen sind seitdem nicht mehr aus dem Konzertrepertoire wegzudenken und entführen ungetrübt in naive und arglose Traumwelten.
Zumeist licht und hell geht es auch in Jean Françaix‘ Klarinettenquintett zu: Schon sein Lehrer Maurice Ravel attestierte ihm in jungen Jahren eine Eigenschaft von herausragender Bedeutung für einen Künstler: unermessliche Neugier, die in seinen Werken allzeit zu spüren ist. Das einzige Streichquartett Claude Debussys schrieb dieser 1893 – für die Zeit ein äußerst kühnes, mit der Tradition brechendes Werk, das der Klangfarbe und der ewigen Variation vieles opfert – unter anderem die klassisch-romantische Harmonik und Formgebung. Schnell festigte sich Debussys Ruf als Impressionisten. Dass er schon bald in der musikalischen Farbgestaltung einen ausgewachsenen Konkurrenten mit dem Namen Maurice Ravel bekommen sollte, lag unter anderem an dessen 1905 entstandenem »Introduction et Allegro« mit dem verführerisch-lebensbejahenden Grundduktus und der innovativen Instrumentierung.

Spielstätteninformationen: Laeiszhalle Hamburg / Kleiner Saal

Termine im Überblick

Kontakt

Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Deutschland

Webseite: www.elbphilharmonie.de/de/laeiszhalle

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