In 70 Tagen

NDR Elbphilharmonie Orchester / Alan Gilbert

Der Elbphilharmonie Sommer ist dieses Jahr zugleich eine Entschädigung für die lange Zeit des Corona-Lockdowns im Frühling. Auch das NDR Elbphilharmonie Orchester meldet sich früher als üblich aus seiner Sommerpause zurück, um unter Chefdirigent Alan Gilbert zwei Meilensteine der russischen Orchestermusik auf die Bühne zu bringen. Bitte beachten Sie: Viele Corona-Testzentren sind am Sonntagvormittag nicht geöffnet. Falls Sie nicht genesen oder vollständig geimpft sind, benötigen Sie für den Einlass zum Konzert den Nachweis über einen negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist (alternativ: ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden). Hier finden Sie eine Übersicht über alle Testzentren in Hamburg, die am Sonntagvormittag geöffnet haben: Testzentren in Hamburg Unspielbar – von diesem Verdikt war schon so manches Werk der Musikgeschichte betroffen. Nicht ganz ohne Grund auch Sergej Prokofjews gewaltiges »Sinfonisches Konzert« für Cello und Orchester. Mit seiner gelungenen Verbindung von motivischer »Arbeit« und konzertantem »Spiel« und seiner Gleichberechtigung von Solo- und Orchesterrolle wurzelt es tief in der bis zu Beethoven zurückreichenden Tradition. Es wird nur deshalb selten gespielt, weil viele Cellisten die Mühe der Einstudierung scheuen und Prokofjew seine – ungern! – in der Partitur vorgeschlagenen »Erleichterungen« nur für Musiker ohne »Gewissen« duldete. Beim NDR Elbphilharmonie Orchester stellt sich Solo-Cellist Andreas Grünkorn aus den eigenen Reihen ganz gewissenhaft dieser Herausforderung. Peter Tschaikowskys Vierte Sinfonie lässt tief in die zerrissene Seele des Komponisten blicken. »Mein Gott, wie meisterhaft ist es Ihnen gelungen, Trauer und Verzweiflung, Hoffnung, Leid und Qualen auszudrücken«, schrieb seine Gönnerin Nadeschda von Meck über das Werk. Und weil das große Drama schon immer die meiste Zugkraft auf uns Menschen besessen hat, gehört Tschaikowskys »Schicksals-Sinfonie« bis heute zu den absoluten Favoriten im Konzertsaal – zu recht, muss man auch angesichts der vorzüglichen Instrumentation, durchdachten Architektur und packenden melodischen Eingebungen konstatieren. Hinweis: Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Status dieser Veranstaltung sowie die geltenden Hygienevorschriften direkt auf der Webseite des Veranstalters.

NDR Elbphilharmonie Orchester / Alan Gilbert

Der Elbphilharmonie Sommer ist dieses Jahr zugleich eine Entschädigung für die lange Zeit des Corona-Lockdowns im Frühling. Auch das NDR Elbphilharmonie Orchester meldet sich früher als üblich aus seiner Sommerpause zurück, um unter Chefdirigent Alan Gilbert zwei Meilensteine der russischen Orchestermusik auf die Bühne zu bringen.

Bitte beachten Sie: Viele Corona-Testzentren sind am Sonntagvormittag nicht geöffnet. Falls Sie nicht genesen oder vollständig geimpft sind, benötigen Sie für den Einlass zum Konzert den Nachweis über einen negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist (alternativ: ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden). Hier finden Sie eine Übersicht über alle Testzentren in Hamburg, die am Sonntagvormittag geöffnet haben: Testzentren in Hamburg



Unspielbar – von diesem Verdikt war schon so manches Werk der Musikgeschichte betroffen. Nicht ganz ohne Grund auch Sergej Prokofjews gewaltiges »Sinfonisches Konzert« für Cello und Orchester. Mit seiner gelungenen Verbindung von motivischer »Arbeit« und konzertantem »Spiel« und seiner Gleichberechtigung von Solo- und Orchesterrolle wurzelt es tief in der bis zu Beethoven zurückreichenden Tradition. Es wird nur deshalb selten gespielt, weil viele Cellisten die Mühe der Einstudierung scheuen und Prokofjew seine – ungern! – in der Partitur vorgeschlagenen »Erleichterungen« nur für Musiker ohne »Gewissen« duldete. Beim NDR Elbphilharmonie Orchester stellt sich Solo-Cellist Andreas Grünkorn aus den eigenen Reihen ganz gewissenhaft dieser Herausforderung.

Peter Tschaikowskys Vierte Sinfonie lässt tief in die zerrissene Seele des Komponisten blicken. »Mein Gott, wie meisterhaft ist es Ihnen gelungen, Trauer und Verzweiflung, Hoffnung, Leid und Qualen auszudrücken«, schrieb seine Gönnerin Nadeschda von Meck über das Werk. Und weil das große Drama schon immer die meiste Zugkraft auf uns Menschen besessen hat, gehört Tschaikowskys »Schicksals-Sinfonie« bis heute zu den absoluten Favoriten im Konzertsaal – zu recht, muss man auch angesichts der vorzüglichen Instrumentation, durchdachten Architektur und packenden melodischen Eingebungen konstatieren.

Spielstätteninformationen: Elbphilharmonie Hamburg / Großer Saal

Termine im Überblick

Kontakt

Elbphilharmonie (Großer Saal)
Platz der Deutschen Einheit 1
20457 Hamburg
Deutschland

Webseite: www.elbphilharmonie.de/de

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