© Florian Trykowski

Ochsenturm in Imsum

  • Geestland
  • Historische Stätte
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Der sogenannte "Ochsenturm" in Imsum ist der Überrest einer mittelalterlichen Kirche und bietet seinen Besuchern neben einem herrlichen Ausblick auch noch eine kuriose Geschichte.

Nördlich von Bremerhaven erhebt sich hinter dem Weserdeich der Ochsenturm. Der Turm wurde zunächst aus Feldstein errichtet und um 1500 mit Backstein erhöht. Der ehemalige Kirchturm gehörte zu einer zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichteten Feldsteinkirche. Die Kirche brannte um 1875 durch einen Blitzschlag nieder. Während die eingefallenen Teile abgetragen wurden, blieb der Turm als Seezeichen erhalten.

Der denkmalgeschützte Turm wurde im 20. Jahrhundert restauriert und bietet Besuchern heute ein interessantes Ausflugsziel. Er dient vor allem als ideale Aussichtsplattform. Wer die Holztreppe im Innern des Turms erklimmt, wird mit einem hervorragenden Blick über die Weser und das Watt belohnt. Bei guter Sicht kann man auch kilometerweit entfernte Schiffe erkennen.

Der Sage nach verdankt der Turm seinen Namen den damaligen Bewohnern der umliegenden Dörfer. Die Dorfbewohner sollen sich uneins über den Standort der gemeinsamen Kirche gewesen sein. Um sich dennoch auf einen Standort einigen zu können band man zwei gleichstarke Ochsen zusammen und ließ diese laufen. Die Kirche sollte dort errichtet werden, wo die Tiere sich zuerst niederlegten.

Kontakt

Ochsenturm in Imsum
Hof Imsum Am Ochsenturm 1
27607 Geestland
Deutschland

Tel.: /
Fax: /

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